Nichtöffentliche/interne bzw. kostenpflichtige Veranstaltungen werden ausdrücklich gekennzeichnet.
Im Juni 2012 ist Deutschlands größter Sprach- und Kulturverein, der Verein Deutsche Sprache e. V. (VDS), in Lübeck zu Gast. Rund 200 Mitglieder und Delegierte des VDS aus der ganzen Welt kommen am 15. und 16. Juni zu ihrer Delegiertenversammlung im Rathaus der Hansestadt zusammen. Sie wählen einen neuen Vorstand und legen, stellvertretend für über 34.000 Vereinsmitglieder, die inhaltlichen Leitlinien des VDS fest und ziehen Bilanz über das vergangene Jahr. Jörg Bönisch, stellvertretender Regionalleiter der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt, kandidiert für die Wahl in den Bundesvorstand.
Der gemeinnützige Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) ist mit 35.000 Mitgliedern der weltweit größte Sprach- und Kulturverein. Der VDS fördert Deutsch als eigenständige Kultursprache und fordert, dass Deutsch als Kulturgut erhalten und als Mittel der Verständigung gepflegt wird. Im Rahmen der regelmäßig im Haus der Demokratie Leipzig (HdDL) stattfindenden Vortrags- und Veranstaltungsreihen wird dem VDS die Möglichkeit eingeräumt, die Arbeit des Vereins vorzustellen.
Am 17. April 2012 findet nach dem am 6. Oktober 2011 in Magdeburg erfolgten Zusammenschluss der beiden Regionalgruppen 06 (südliches Sachsen-Anhalt) und 39 (nördliches Sachsen-Anhalt) in Köthen/Anhalt die erste gemeinsame Mitgliederversammlung der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache e.V. statt.
Ein Jahr nach den Landtagswahlen sollen in der Reihe »Kultur und Zeitgeschehen« die Fragen erörtert werden, welche Rolle die Sprache in der Politik spielt und welche Wirkungen die Politik auf die Sprache ausübt. Bei der Veranstaltung »Kulturelle Identität im Zeitalter der Globalisierung« im März vergangenen Jahres stellte Prof. Johannes Heinrichs, Philosoph und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des VDS, in den Franckeschen Stiftungen zu Halle fest: „Bei der Sprachpflege für unsere Muttersprache handelt es sich um eine ausgesprochen sprachpolitische Aufgabe, um den erstrangigen Teil aller Kulturpolitik.“
Die deutsche Sprache verfügt über einen mannigfaltigen Wort-Schatz, den es zu behüten und vor allzu banalen angloamerikanischen Einflüssen wirksam zu schützen gilt. So ist die Erhaltung und kreative Weiterentwicklung unserer Muttersprache das größte und wichtigste nationale Kulturprojekt Deutschlands. Sie ist das kostbarste Kulturgut, das Medium des Zusammenlebens einer Nation und ihrer Identität.
Zu Sätzen gebildete Worte machen Gespräch und Austausch möglich, geben Zuversicht und Vertrauen oder schüren Angst und Missgunst, helfen bei der Orientierung oder stiften Verwirrung, geben Freude oder vermitteln Leid, können erklären, vernebeln, beruhigen oder aufregen. So ist die verständliche Ausdrucksweise in einer Kulturnation wie der unseren tragende Säule der Demokratie und Voraussetzung für Integration.
Wer redet, will gehört und verstanden werden. Um herauszufinden, was Politiker von den Bürgern ihres Landes halten, haben das Seminar Medienwissenschaft der Universität in Koblenz und der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) in einer gemeinsamen Studie Reden von Bundespolitikern analysiert und sind dabei im November 2011 zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen. Das Bürgerbild der Politiker ist diffus bis widersprüchlich und der Klang an sich wohlfein formulierter Politiker-Sätze bei genauem Hinhören nicht immer schmeichelhaft.
Wer schreibt, will gelesen und verstanden werden. Dennoch sind in Deutschland rund 7,5 Millionen Menschen, davon mehr als 200.000 in Sachsen-Anhalt, funktionale Analphabeten. Sie können zwar grundsätzlich lesen und schreiben, die Schriftsprache aber nicht so anwenden, dass sie in angemessener Form am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das sind Ergebnisse einer Studie, die die Universität Hamburg Anfang vergangenen Jahres vorlegte.
Wenn man die fernsehtäglich über die Zuschauer hereinbrechende Flut von Gesprächsrunden (Talkshows) betrachtet, scheint das unterhaltsame, meist belanglose Geplapper unserer gewählten Volksvertreter kein Ende zu finden. Doch betrachtet man die Ergebnisse der 15-prozentigen Rücklaufquote der vor den Landtagswahlen 2011 in Sachsen-Anhalt an die 263 Listen- und Direktkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die Linken, FDP, Freien Wähler und SPD übersandten Wahlprüfsteine, ergibt sich ein bedenkliches Bild (Presse-Information 02/2011). So haben beispielsweise 92 Prozent der in dieser Legislaturperiode im Ausschuss für Kultur und Bildung tätigen Abgeordneten die acht vom VDS gestellten sprachpolitischen Fragen NICHT beantwortet.
Offensichtlich fehlt es an einer ernsthaften gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit sprachlichen Fragen. Und das, obwohl Sprache eine unersetzliche gesellschaftliche Ressource als Voraussetzung für Demokratie, kulturelle Kommunikation, Integration und Identität ist. So darf man von Politikern erwarten, dass sie sich bürgernah und verständlich ausdrücken, um für ihre politischen Zielsetzungen Mehrheiten zu erlangen.
Die Terminankündigung können Sie hier als pdf herunterladen.
Wohlbedacht wählten der Verband der Redenschreiber Deutsche Sprache (VRdS), die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und der Verein Deutsche Sprache (VDS) die ersten Worte aus dem Johannesevangelium als Überschrift für ihre Podiumsdiskussion Ende November in der Lutherstadt Wittenberg. »Am Anfang war das Wort« ist seit kurzem das Motto für die Lutherdekade und begleitet die Aktivitäten bis zum Reformationsjubiläum 2017. In der Tradition Luthers sollte die Podiumsdiskussion herausstellen, welche Bedeutung die Sprache für unseren Alltag hat, welche Rolle sie in der Kommunikation einnimmt und wie wir mit ihr umgehen. Es war die erste gemeinsame Veranstaltung der drei Verbände dieser Art.
Der mit 30.000 Euro dotierte Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache für das Jahr 2011 ging an Nora Gomringer (Bamberg). Sie erhielt den Preis für ihre sprachliche Leistung als Lyrikerin, die einer neuen Form des Dichtens in Deutschland zur Popularität verhalf – der „Slam Poetry“. Den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis Deutsche Sprache erhielt der Siegener Philosoph Dieter Schönecker für seine Verdienste um die Wissenschaftssprache Deutsch. Professor Schönecker gründete 2006 das Zentrum für Kommentarische Interpretationen zu Kant (ZetKIK). Es widmet sich der Analyse von Themen und Texten der Philosophie Kants. Der undotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache wurde der Deutschlandstiftung Integration für ihre Initiative „Ich spreche Deutsch“ verliehen. Der Name der Initiative ist ihr Programm: sie möchte bewirken, dass Menschen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft in Deutschland leben und arbeiten, die deutsche Sprache beherrschen.
Der Kulturpreis Deutsche Sprache wurde in diesem Jahr zum elften Mal von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache vergeben. Zu seinen bisherigen Trägern gehören u. a. Udo Lindenberg, Cornelia Funke, Frank Schirrmacher, Günther de Bruyn, Paul Kirchhof und Vicco von Bülow alias Loriot.
Bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung der Vereinsfreunde der PLZ-Regionen 06 und 39 am 6. Oktober 2011 im Magdeburger Diamant-Brauhaus wurde gemäß Paragraf 9 der Vereinssatzung einstimmig der Zusammenschluss der beiden Regionalgruppen zur »Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt« beschlossen. So soll die Vereinsarbeit im Norden Sachsen-Anhalts intensiviert und auf das ganze Land ausgedehnt werden. Um die Interessen der bisherigen Regionalgruppe (RG) 39 gleichberechtigt zu vertreten, wurde auf der Mitgliederversammlung ein weiterer stellvertretender Regionalleiter aus den Reihen der Vereinsmitglieder der bisherigen RG 39 gewählt. Dr. Henry Matthies erklärte sich bereit, dieses Ehrenamt zu übernehmen und wurde bei der anschließenden Abstimmung einstimmig zum stellvertretenden Leiter der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt gewählt. Damit konnte Petra Hübschmann, seit Juni dieses Jahres kommissarische Leiterin für das nördliche Sachsen-Anhalt, entlastet werden. Gerold dankte ihr für die bisher geleistete Tätigkeit und wünschte Matthies viel Erfolg.
Damit besteht die Leitung der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache aus der bisherigen Regionalleiterin Dipl.-Formgestalter Arne-Grit Gerold, Halle (Saale), mit ihren beiden Stellvertretern Dipl.-Ing. Jörg Bönisch, Halle (Saale), und Dr. Henry Matthies, Magdeburg.
Alle VDS-Mitglieder, Freunde der deutschen Sprache und am Verein Interessierte waren herzlich eingeladen, den diesjährigen Tag der deutschen Sprache gemeinsam mit den Freunden der Fontäne Halle beim Fontänefest 2011 »Theater und Musik an der Fontäne« auf der Ziegelwiese zu begehen.
Rund 140 Interessierte kamen zum Stand, um sich über unseren Verein und unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu informieren. Der überwiegende Teil der Besucher war unseren Vereinszielen gegenüber sehr aufgeschlossen und ermunterte uns, engagiert weiterzumachen. Einige kamen gezielt zu uns, da sie vorher aus der Zeitung beziehungsweise im Radio (MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt) erfahren hatten, dass wir beim Fontänefest zu finden sind. In zahlreichen Fragen ging es ganz konkret um die Regionalarbeit und welche Zielrichtung wir dabei verfolgen. Alle Standbesucher wurden reichlich mit Informationsmaterial, Visitenkarten und Werbegeschenken versorgt. Mit einigen gab es sehr intensive Gespräche, andere wollten sich nach Durchsicht der überreichten Unterlagen überlegen, in unseren Verein einzutreten. Ganz besonders freuten wir uns, dass auch zahlreiche Vereinsmitglieder den Weg auf die Ziegelwiese gefunden haben, um mit uns ins Gespräch zu kommen.
Der Tag der deutschen Sprache wurde in diesem Jahr zum elften Mal begangen. Die Mitglieder des VDS nutzen diesen Tag, um der deutschen Sprache zu mehr Ansehen zu verhelfen. Sie erinnern daran, dass die deutsche Sprache ein wichtiges Bindeglied in unserer Gesellschaft ist, für das sich die Sprachgemeinschaft mehr einsetzen sollte. „Wir wollen deutlich machen, dass Internationalität beziehungsweise internationale Bedeutsamkeit und das Bekenntnis zur deutschen Muttersprache kein Widerspruch sind“, betont Gerold. „Sprachpflege und Sprachentwicklung sind uns dabei genauso wichtig, wie die Schärfung des Bewusstseins, Fremdwörter verantwortungsvoll einzusetzen, sich mündlich und schriftlich verständlich auszudrücken.“
Dr. Karin Scherf, Redakteurin bei MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt, hat im Vorfeld des Tages der deutschen Sprache mit Jörg Bönisch ein Interview im Studio aufgezeichnet, welches am 8. September gesendet wurde. Die Magdeburger Volksstimme berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. September 2011 auf Seite 3 ausführlich über den VDS und den Tag der deutschen Sprache.
Die Freunde der Fontäne Halle sind eine Gruppe von Bürgern, die sich der Erhaltung der Fontäne im Teich der Ziegelwiese verschrieben haben. Weitere Informationen unter www.fontaene-halle.de.
Das »Festspiel der deutschen Sprache« fand in diesem Jahr zum fünften Mal in Bad Lauchstädt statt. Die von Kammersängerin Edda Moser 2006 ins Leben gerufenen Lesungen sind aus dem Kulturleben Mitteldeutschlands nicht mehr wegzudenken. Hier treffen sich Schauspieler und Autoren, um die deutsche Sprache zu feiern, ihre Ausdruckskraft und ihre Schönheit zu genießen und zugleich ihrer Banalisierung entgegenzuwirken. Das Festspiel bietet dem Publikum hochkarätige literarische Texte, historische aber auch moderne Sprachkunstwerke.
In diesem Jahr gab es eine szenische Lesung aus »Faust - der Tragödie erster Teil« von Johann Wolfgang von Goethe.
Im Juni 2011 war Deutschlands größter Sprach- und Kulturverein, der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS), in Merseburg zu Gast. Rund 150 Mitglieder und Delegierte des VDS aus der ganzen Welt kamen am 3. und 4. Juni zu ihrer Delegiertenversammlung im Merseburger Ständehaus zusammen. Sie legten, stellvertretend für fast 34.000 Vereinsmitglieder, die inhaltlichen Leitlinien des VDS fest und ziehen Bilanz über das vergangene Jahr.
Thematischer Schwerpunkt war der Stand der Vorbereitungen für die Bundesdelegiertenversammlung des VDS, die vom 3. bis 5. Juni in Merseburg im Ständehaus stattfindet. Gerald Prüter bat darum, ihn aus persönlichen Gründen von der Verpflichtung des stellvertretenden Regionalleiters zu entbinden. Einstimmig neugewählt wurde in diese Funktion Jörg Bönisch. Arne-Grit Gerold, Leiterin der Regionalgruppe, bedankte sich bei Prüter für die ehrenamtlich geleistete Arbeit und wünschte Bönisch viel Erfolg. Weiter konnte das bei der Mitgliederversammlung am 21. Oktober 2010 vorgestellte Strategiepapier für die künftige inhaltliche Ausrichtung der Vereinsarbeit der Regionalgruppe beschlossen werden. Daran anknüpfend gab es einen Ideenaustausch über die weiteren Aufgaben und Veranstaltungen. So wurden Vorschläge erarbeitet, wie die Regionalarbeit intensiviert und der regionale Netzauftritt weiterentwickelt sowie die Aufgaben auf breiteren Schultern verteilet werden können.
Der Verein Deutsche Sprache e.V., die Galerie KunstLandschaft und der GalerieVerlag Mitteldeutschland luden am 11. März 2011 zu einer Veranstaltung aus der Reihe »Kultur und Zeitgeschehen« ein. Hier erläuterte der Philosoph Prof. Johannes Heinrichs als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) seine Gedanken zur kulturellen Identität und künftigen Demokratieentwicklung. Er stellte dabei deutlich heraus, dass die Erhaltung und kreative Weiterentwicklung der deutschen Sprache das größte und wichtigste nationale Kulturprojekt Deutschlands ist. Sie ist das kostbarste Kulturgut, das Medium des Zusammenhalts einer Nation und ihrer Identität.
„Bei der Aufgabe der Sprachpflege für unsere Muttersprache - wie für alle gewachsenen Muttersprachen - handelt es sich nicht um eine fachphilologische Aufgabe im Sinne der Pflege eines Denkmals, sondern um eine ausgesprochen sprachpolitische Aufgabe, um den erstrangigen Teil aller Kulturpolitik“, so Prof. Heinrichs. Die gemeinsame Sprache transportiert den Geist der geschichtlichen Zusammengehörigkeit aller Deutschen. Dabei ist die berechtigte Abwehr unnötiger modischer Wortanleihen nur die Arbeit an den Symptomen. Auf dieser Grundlage ergründete Prof. Heinrichs die kulturellen und kulturpolitischen Ursachen für die sprachliche Hörigkeit und entwickelte daraus Leitlinien der kulturellen Identität.
Nach seinem Impulsreferat diskutierte Prof. Heinrichs mit den Gästen über seine Thesen zur kulturellen Identität in unserer modernen Gesellschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Robert Stephan, Inhaber der Galerie KunstLandschaft in Halle (Saale) und Mitglied im VDS.
Einen ausführlicher Bericht (mit Fotos) über die Veranstaltung in den Franckeschen Stiftungen finden Sie hier.
Die dazugehörige Presse-Information 04/2011 vom 14. März 2011 finden Sie in der Rubrik »Presse« oder können Sie hier herunterladen.
Zum zehnten Mal wurde in Kassel der dreiteilige Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Udo Lindenberg erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis, die »Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur« der Universität Olmütz den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis und der undotierte Institutionenpreis ging an die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Greifswald. Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird jährlich von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e.V. (Dortmund) vergeben.
Drei Mitglieder unserer Regionalgruppe 06 (Arne-Grit Gerold, Robert Stephan und Jörg Bönisch) folgten der Einladung des VDS-Vorstandes nach Kassel und durften an der bewegenden Preisverleihung sowie dem nachfolgenden Empfang des Oberbürgermeisters beiwohnen. Hier trug sich Udo Lindenberg in das Goldene Buch der Stadt Kassel ein.
Einen ausführlichen Bericht (mit Fotos) über die Preisverleihung finden Sie hier.
Der Einladung der Regionalgruppe 06 folgten 20 Vereinsmitglieder und sprachlich Interessierte in den Gasthof »Goldenes Herz« zur Regionalversammlung. Unter den Gästen war auch Dr. Petra Sitte (Die Linke), Mitglied im Deutschen Bundestag. Dr. Holger Klatte, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS), informierte über die aktuellen Ziele und Arbeitsweisen des VDS. Der Abend diente aber auch dem persönlichen Kennenlernen und Austausch. Bei dieser Mitgliederversammlung wurde ebenfalls über die künftige inhaltliche Ausrichtung der Vereinsarbeit der Regionalgruppe diskutiert. Als Diskussionsgrundlage diente eine Fünf-Punkte-Strategie. Diese lehnt sich an die sprachpolitischen Leitlinien an.
Einen ausführlichen Bericht (mit Fotos) über die Regionalversammlung finden Sie hier. Auch nachzulesen im Info-Brief 03/2010 vom 01.11.2010.
Anlässlich des 10. Tages der deutschen Sprache folgten 52 Gäste der Einladung der halleschen Regionalgruppe des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS). Hier stellten Prof. Dr. Walter Krämer und Dr. Cornelius Sommer im Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle (MMZ) ihr aktuelles Buch »Deutsch lebt! Ein Appell zum Aufwachen« vor, welches sie mit Wolf Schneider und Josef Kraus geschrieben haben. Prof. Krämer ist Gründer und erster Vorsitzender des VDS sowie Sprecher des Vorstandes der Stiftung Deutsche Sprache; Dr. Sommer ist Vorsitzender des Beirats der Stiftung Deutsche Sprache und deren Beauftragter für das »Haus der deutschen Sprache«. Dabei war auch Heidi Kühn-Bode, Leiterin der VDS-Regionalvertretung in Spanien. Sie erläuterte das Wirken des VDS im Ausland.
Einen ausführlichen Bericht (mit Fotos) über diese Veranstaltung finden Sie hier. Auch nachzulesen in der Pressemitteilung 06/2010 vom 11.09.2010 und im Info-Brief 01/2010 vom 15.09.2010.
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