Verein Deutsche Sprache e.V.

in Sachsen-Anhalt
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Zielsetzung

Die Vereinsarbeit der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt orientiert sich an der Satzung des Vereins Deutschge Sprache e.V. sowie den sprachpolitischen Leitlinien.


Allgemeiner Grundsatz:

Die Arbeit beruht im Wesentlichen auf Anziehung (Verbündete), weniger auf Kritik (von sprachliche Fehlleistungen) an Anderen. Wegen der vorangeschrittenen Anglizitis wird jedoch in Einzelfällen eine streitbare Beteiligung an der öffentlichen Diskussion notwendig sein.

Auszug aus dem Strategiepapier für die Regionalarbeit:

Die Arbeit konzentriert sich inhaltlich auf die beiden Bereiche Sprachpolitik und deutsche Sprache als kulturelle Identität. Es gilt deutlich zu machen, dass Internationalität bzw. internationale Bedeutung und das Bekenntnis zur deutschen Muttersprache (= kulturelle Identität) kein Widerspruch sind.

Erzielen von Aufmerksamkeit: Es werden zu diesen Themen Veranstaltungen (Lesungen/Podiumsdiskussionen u.ä.) angeboten, zu welchen auch überregionale Persönlichkeiten als Referenten eingeladen werden.

Erzielen von Achtung durch die Vermittlung von Glaubwürdigkeit und Kompetenz: Es werden offizielle Erklärungen und Standpunkte entwickelt, mit denen wir uns als Partner an die Landes- und Kommunalpolitik, die Verwaltungen, Firmen, Hochschulen und Institutionen vor Ort wenden. Adressaten sind insbesondere das Kultusministerium Sachsen-Anhalt und die nachgeordneten Verantwortlichen für Bildung und Kultur.

Mitglieder der Regionalgruppe besuchen Angebote anderer Veranstalter, welche diese Themen tangieren. Darüber hinaus werden Organisationen/Vereine mit ähnlicher Zielsetzung für gemeinsame Aktionen/für die Zusammenarbeit gewonnen.


Die Mitglieder der Regionalgruppe 06 haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 7. April 2011 dieses Strategiepapier einstimmig als Grundlage für die regionalen Vereinsarbeit beschlossen.

Bis zum Frühjahr 2012 wird dieses Strategiepapier überarbeitet und auf der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung diskutiert. Bis zur Neufassung gilt das auf der Mitgliederversammlung am 7. April 2011 in Halle (Saale) verabschiedete für die weitere Arbeit sinngemäß fort.

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